Dienstag, 15 September 2020 14:07

Fallzahlen in Baden steigen bedenklich

Während Corona im März und April in Bad Vöslau oder Sooss für einige Aufregung sorgte, blieb die Stadt Baden weitestgehend verschont. Mit Rückkehr der Urlauber scheint nun aber eine negative Trendwende eingeläutet. Erstmals ist die Zahl an Infizierten auch bei uns zweistellig. 

Von 16. März bis 31. August wurden in der Stadt Baden lediglich 50 an Corona Erkrankte gemeldet. „Das ist ein Schnitt von knapp über zwei pro Woche. Einige Wochen lang wurde bei uns ab Ende Mai sogar kein einziger Fall gemeldet“, schildert Bürgermeister Stefan Szirucsek, der jetzt allerdings etwas mehr Grund zur Sorge hat.
„Seit Anfang September sind wir erstmals zweistellig. Wir führen diese Zunahme vor allem auf Urlauber zurück, die das Virus mit nach Hause gebracht haben. Wir sehen auch, dass das Durchschnittsalter der Erkrankten sinkt. Auch wenn die Ampel bei uns noch grün ist, sollten wir Abstand halten um uns und andere zu schützen“, ist der Bürgermeister überzeugt. Seine Vize Helga Krismer sieht das genauso. Sie ist überzeugt, dass wir uns alle am Riemen reißen müssen um Schlimmeres zu verhindern.
Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner appelliert ebenfalls an die Badener, den Anstieg nicht einfach auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die Zahlen zeigen, dass das Virus mitten unter uns ist. Wir sollten jetzt konsequent auf Maske und Abstand setzen, bevor noch mehr passiert“, so die Bezirkshauptfrau, die nicht abschätzen kann, wann die Corona-Ampel bei uns umschaltet. Dabei geht es nämlich nicht nur um die absoluten Zahlen sondern auch noch um viele andere Faktoren.
So kommt es beispielsweise auch darauf an, wie viele Fälle es mit geklärter oder ungeklärter Quelle gibt oder wie hoch die Anzahl der Infizierten in Relation zur Bevölkerungsdichte ist. Nicht zuletzt spielt auch die Auslastung von Intensivbetten in den jeweiligen Regionen bei der Beurteilung eine Rolle.
Unabhängig von der Ampelfarbe in Baden gelten aber seit Montag dieser Woche ohnehin wieder verschärfte Maßnahmen für ganz Österreich. Der Mund-Nasenschutz ist in vielen Bereichen verpflichtend. Bei Veranstaltungen dürfen nur mehr 50 Personen (im Freien 100) zusammenkommen. In der Gastronomie gilt Maskenpflicht für Kellner. Speisen und Getränke dürfen indoor nur an Sitzplätzen verabreicht werden. Mit Stand Dienstag, gab es im Bezirk 92 positive Fälle.

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